Häufig gestellte Fragen.
Die wichtigsten Antworten rund um SafePing, die Funktionsweise und die Sicherheit unterwegs für Solo-Reisende sowie der Vergleich mit anderen Sicherheitslösungen.
SafePing ist für alle, die alleine unterwegs sind und sich fragen: «Was, wenn mir etwas passiert und niemand merkt es?» — Backpacker, Solo-Trekker, Business-Reisende, Auswanderer, aber auch Joggerinnen, Senioren oder Schichtarbeiter im Heimatland.
Die App läuft still im Hintergrund und schlägt nur dann Alarm, wenn du nicht mehr reagierst — oder wenn du in einer akuten Situation den SOS-Button selbst drückst. Sicher, zuverlässig, ohne ständiges Einchecken.
Apple und AirTag decken jeweils eigene Bereiche ab — SafePing ergänzt eine entscheidende Lücke.
Apples Sicherheitsfunktionen (Crash Detection, Fall Detection, Check In) sind beeindruckend, erkennen aber nur sehr konkrete Ereignisse: einen schweren Autounfall, einen harten Sturz mit Apple Watch oder einen verpassten Check-In für eine geplante Reise. Wenn dir aber langsam etwas zustösst — Krankheit, Bewusstlosigkeit, ein Sturz ohne Watch, eine Situation, die kein Sensor erkennt — greifen sie nicht.
AirTag ist kein Notfall-System, sondern ein Tracking-Beacon. Er sendet zwar kontinuierlich sein Bluetooth-Signal, weiss aber nicht, ob du in Sicherheit bist. Und ohne fremdes iPhone in der Nähe gibt es keine Ortung — in abgelegenen Gegenden, beim Solo-Trekking oder in Ländern ohne «Wo ist?»-Netzwerk hilft das gar nicht.
SafePing arbeitet anders: Die App läuft permanent im Hintergrund und erkennt jede längere Inaktivität als möglichen Notfall — egal aus welchem Grund. Sie alarmiert deine Notfallkontakte per SMS mit Standort, Kartenlink und klaren Anweisungen, was zu tun ist. Plattform-unabhängig — funktioniert mit jedem Handy weltweit, nicht nur Apple-zu-Apple. Genau dann, wenn du selbst nichts mehr tun kannst.
Nein — und das ist technisch auch nicht vorgesehen. Im Gegensatz zu Family-Tracking-Apps gibt es bei SafePing keine Live-Spur, keine Verlaufs-Historie, kein «Wo bist du gerade?». Du behältst die volle Kontrolle: Du entscheidest, ob SafePing überhaupt läuft, welche Alarmschwelle gilt und wer deine Notfallkontakte sind. Dein Standort wird nur im Alarmfall für deine Notfallkontakte sichtbar — als einzelner Punkt, nicht als Bewegungsprofil.
Deine Alarmschwelle ist hier massgebend: 12, 24, 48 oder 72 Stunden. Erhalten unsere Systeme in dieser Zeit kein Lebenszeichen von deinem Handy, wirst du 30 Minuten vor Ablauf der Alarmschwelle per Push und zur Sicherheit auch per E-Mail gefragt: «Bist du OK?». Reagierst du nicht innerhalb dieser 30 Minuten, werden deine Notfallkontakte per SMS mit deinem letzten bekannten Standort alarmiert — und können sofort Hilfe organisieren.
Nein. Solange dein Telefon eingeschaltet ist und ab und zu Netz hat, sendet SafePing automatisch Lebenszeichen im Hintergrund — egal ob du dein Handy gerade benutzt oder es in der Jackentasche liegt. Aktiv tippen musst du nur, wenn der Pre-Alarm kommt — also im seltenen Fall, dass die App längere Zeit kein Lebenszeichen senden konnte. So kannst du dich auf dein Abenteuer konzentrieren, statt an deine Sicherheit zu denken.
Kein Problem — du kannst in der App jederzeit Entwarnung geben. Deine Notfallkontakte erhalten sofort eine SMS mit der Information, dass die Gefahr vorüber und alles in Ordnung ist.
Nein — und das ist bewusst so. Automatische Notrufe in fremden Ländern führen regelmässig zu Sprachbarrieren, Zuständigkeits-Chaos und teuren Fehlalarm-Gebühren. Stattdessen werden deine Notfallkontakte informiert und können im Kontext entscheiden, ob lokale Rettung nötig ist.
Die Alarm-SMS enthält einen Link zu einer geschützten Seite mit allen relevanten Informationen — Standort, Zeitpunkt und Umstände. Die Seite ist mit einer PIN geschützt, die ebenfalls im SMS mitgesendet wird, damit nur deine Notfallkontakte Zugriff haben. Zusätzlich wird auf die internationale Notrufnummer 112 hingewiesen, bei der sich deine Kontakte melden und die Rettung koordinieren können.
Solange dein Handy eingeschaltet ist, kann SafePing deine GPS-Position erfassen — auch wenn du gerade kein Mobilfunknetz hast. Die letzte Position wird zwischengespeichert und beim nächsten Netzkontakt automatisch mit unseren Systemen synchronisiert.
Bleibt dein Handy länger als deine gewählte Alarmschwelle offline (z. B. weil es aus ist, der Akku leer ist oder du im Flugmodus bist), wird das automatisch als Stille gewertet — und deine Notfallkontakte werden mit deinem letzten bekannten Standort alarmiert.
Genau dann greift SafePing am stärksten — das System reagiert auf Stille. Wenn dein Handy nicht mehr sendet, läuft deine gewählte Zeitspanne ab, und deine Kontakte werden mit deinem letzten bekannten Standort alarmiert. Genau dafür existiert die App: für die Fälle, in denen du selbst nichts mehr tun kannst.
Musst du dein Handy ersetzen, dient deine hinterlegte E-Mail-Adresse als Wiederherstellungsschlüssel. Auf dem neuen Gerät kannst du damit deinen SafePing-Account samt Notfallkontakten und Einstellungen übertragen — ohne alles neu einrichten zu müssen.
Als angenehmer Nebeneffekt kann das Alarm-SMS auch bei Diebstahl oder Handy-Verlust helfen: Deine Notfallkontakte erhalten automatisch den letzten bekannten Standort des Geräts. SafePing ist kein Ersatz für spezialisierte Geräte-Ortung (Apple «Wo ist?», Google «Mein Gerät finden») — aber eine zusätzliche Spur, ohne dass du etwas dafür tun musst.
SafePing sendet SMS nicht von deinem Handy, sondern über unsere Systeme mit globaler Netzabdeckung. Das ist deutlich zuverlässiger als eine SMS, die du selbst aus dem Ausland verschickst. Und deine Notfallkontakte brauchen dafür weder eine App noch eine Vorbereitung — die SMS kommt auf jedem Handy weltweit an.
SafePing sendet das Alarm-SMS an alle hinterlegten Notfallkontakte gleichzeitig — bis zu 5 Personen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens eine Person rechtzeitig reagiert. Die SMS enthält klare Hinweise, was zu tun ist, sowie einen Link zu einer geschützten Seite mit allen relevanten Informationen.
Unser Tipp: Sprich vorher mit deinen Kontakten über deine Wahl — damit sie die Alarm-SMS ernst nehmen, wenn sie ankommt. Denke daran: SafePing ist ein Werkzeug, das Menschen verbindet — nicht ein Ersatz für Menschen.
Zu Hause brauchst du SafePing nicht aktiv — du kannst die App in den Pause-Modus setzen und Akku sparen. Im Pause-Modus werden keine Lebenszeichen mehr an unsere Systeme gesendet, und es können auch keine Inaktivitäts-Alarme ausgelöst werden.
Damit du dich nicht versehentlich ungeschützt auf Reisen begibst, ist der Pause-Modus an dein Heimatland gekoppelt: Du definierst dein Heimatland einmal in deinem Profil, und sobald du es per GPS verlässt, schaltet sich SafePing automatisch wieder ein. Pausieren auf Reisen ist bewusst nicht möglich — denn genau dort soll dich SafePing schützen.
Wichtig: SOS-Button und lokale Notrufnummern bleiben auch im Pause-Modus immer verfügbar. Pausiert wird ausschliesslich das automatische Lebenszeichen-Monitoring — du kannst jederzeit selbst Alarm auslösen oder lokale Notdienste anrufen.
Deine Notfallkontakte erhalten deinen letzten GPS-Standort mit Orts-/Stadtbezeichnung und einem Google-Maps-Link — direkt antippbar. Die Genauigkeit entspricht der normalen GPS-Präzision deines Smartphones (ca. 5–20 Meter im Freien). Für die Koordinaten von Rettungsdiensten reicht das in den allermeisten Fällen.
Deine Notfallkontakte sehen deinen Standort im Alltag nie — er wird ihnen ausschliesslich im Alarmfall übermittelt. SafePing speichert nur die letzten 3 Positionen für den Notfall — kein Bewegungsprofil, keine Historie, keine Weitergabe an Dritte zu Werbe- oder Analysezwecken.
Ja, und zwar aktiv. Sobald du jemanden als Notfallkontakt hinzufügst, erhält diese Person eine Bestätigungsanfrage mit einem persönlichen Bestätigungslink. Ist der Kontakt selbst SafePing-Nutzer und hat Push-Benachrichtigungen aktiviert, kommt die Anfrage als In-App-Benachrichtigung mit Push — sonst per SMS von der Service-Nummer +41 75 573 22 66 oder SMS-ID «SAFEPING».
Über den Link gelangt die Person auf eine geschützte Webseite, auf der ihr dein Name, was eine Bestätigung bedeutet sowie die Möglichkeit zur Ablehnung angezeigt werden. Erst nach aktiver Bestätigung über diese Webseite wird der Kontakt in deinem Profil als gültiger Notfallkontakt freigeschaltet. Bestätigt die Person nicht, lehnt ab oder lässt den Link nach sieben Tagen ablaufen, bleibt der Kontakt inaktiv und erhält im Alarmfall keine Benachrichtigung. So ist sichergestellt, dass niemand ohne sein Wissen und seine Zustimmung als Notfallkontakt eingetragen werden kann.
Wichtig: Die Service-Nummer +41 75 573 22 66 wird ausschliesslich für Bestätigungs-, Alarm- und Entwarnungs-SMS verwendet — sie ist keine Antwort- oder Support-Nummer. Möchte dein Kontakt die Rolle später nicht mehr übernehmen, kann er dich kontaktieren und du entfernst ihn jederzeit direkt in der App.
Dieses aktive Bestätigungsverfahren (Double-Opt-In) entspricht den Vorgaben der DSGVO und des Schweizer Datenschutzrechts (revDSG) — internationale Standards, die wir als Minimum verstehen und transparent umsetzen.
SafePing wird von einem Schweizer Unternehmen (FrontByte GmbH) betrieben. Unsere Server stehen in Deutschland bei Hetzner Online GmbH — einem zertifizierten EU-Rechenzentrum nach DSGVO-Standard.
Wir speichern ausschliesslich, was technisch nötig ist, um eine Rettung durch deine Notfallkontakte zu ermöglichen: deinen Account (Name, E-Mail, Telefonnummer, Gerätetoken), deine SafePing-Einstellungen, deine Notfallkontakte und maximal die letzten 3 GPS-Positionen für den Alarmfall. Es entsteht kein Bewegungsprofil und keine Standort-Historie.
Die gesamte Datenübertragung erfolgt verschlüsselt. Keine Werbe-IDs, kein Profil-Tracking, keine Weitergabe an Dritte zu Werbe- oder Analysezwecken. Löschst du dein Konto in der App, werden alle Daten endgültig entfernt — kein Soft-Delete, kein Archiv.
Für den Betrieb arbeiten wir mit spezialisierten Auftragsverarbeitern zusammen: Hetzner (Hosting in Deutschland), seven.io (internationaler SMS-Versand, Deutschland), Apple und Google (Push-Benachrichtigungen, USA) sowie RevenueCat und die App Stores für die Abo-Verwaltung. Jeder dieser Dienste erhält nur die minimal nötigen Daten für seinen Zweck. Mit allen Auftragsverarbeitern bestehen Verträge nach Art. 28 DSGVO.
Alle Details findest du in unserer Datenschutzerklärung.
SafePing ist akkuschonend entwickelt — Lebenszeichen statt sekündlicher GPS-Updates. In unseren Tests deutlich unter dem Verbrauch einer Navigations-App oder Musik-Streaming. Wer noch mehr sparen möchte, kann den Heimat-Modus aktivieren und SafePing zu Hause pausieren.
SafePing gibt es als Monats- oder Jahres-Abo. Beide starten mit einer kostenlosen 7-tägigen Testphase — genug Zeit, um SafePing vor deiner nächsten Reise in Ruhe auszuprobieren. Der Grund für das Abo-Modell ist einfach: Internationaler SMS-Versand und zuverlässige Server-Infrastruktur verursachen laufende Kosten.
Beide Abos sind jederzeit kündbar, keine versteckten Gebühren, keine weiteren Verpflichtungen. Die Abo-Verwaltung liegt bei Apple bzw. Google — du kündigst direkt im App Store (iOS) oder Google Play Store (Android). Diese Trennung ist durch die Plattformen vorgeschrieben und wir haben keinen Einfluss darauf.
Dein SafePing-Konto kannst du zusätzlich jederzeit direkt in der App löschen — dabei werden alle deine Daten endgültig entfernt. Wichtig: Die Konto-Löschung beendet nicht automatisch dein Abo — das musst du separat in den App Stores tun.
Während der kostenlosen 7-tägigen Testphase kannst du SafePing jederzeit kündigen — es entstehen keine Kosten. Wichtig: Die Kündigung muss vor Ablauf der Testphase im App Store (iOS) oder Google Play Store (Android) erfolgen, sonst geht das Abo automatisch in das gewählte Monats- oder Jahres-Abo über.
Nach Ablauf der Testphase und Beginn des bezahlten Abos sind Rückerstattungen grundsätzlich nicht möglich. Du kannst dein Abo aber jederzeit für die nächste Abrechnungsperiode kündigen — dein Schutz bleibt bis zum Ende der bereits bezahlten Periode aktiv.
Da SafePing-Abos ausschliesslich über Apple oder Google abgewickelt werden, liegt auch die Refund-Abwicklung bei diesen Plattformen — wir selbst können keine Rückerstattungen vornehmen. Hast du einen Härtefall (z. B. ungewollter Kauf durch ein Kind, technische Probleme), kannst du direkt bei Apple oder Google eine Rückerstattung beantragen. Die Plattformen entscheiden nach ihren eigenen Richtlinien.
Falls du unsicher bist, melde dich gerne über unser Support-Formular — wir helfen dir gerne weiter.
Die Einrichtung von SafePing ist bewusst einfach gehalten und dauert in der Regel 2 Minuten — ein geführter Setup-Assistent begleitet dich Schritt für Schritt. Solltest du trotzdem Fragen haben oder technisch unsicher sein: Über unser Support-Formular kannst du jederzeit Hilfe anfordern — wir unterstützen dich gerne persönlich bei der Einrichtung.