Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – SafePing
Anbieter: FrontByte GmbH, Säntisstrasse 20, 9400 Rorschach, Schweiz UID: CHE-143.381.343 Stand: 11. Mai 2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend «AGB» oder «Nutzungsbedingungen») regeln das Vertragsverhältnis zwischen dir (nachfolgend «Nutzer» oder «du») und der
FrontByte GmbH Säntisstrasse 20 9400 Rorschach Schweiz UID: CHE-143.381.343 Handelsregisteramt Kanton St. Gallen Vertreten durch: Almir Hodzic E-Mail: legal@safeping.net
(nachfolgend «FrontByte» oder «wir») bezüglich der Nutzung der mobilen Applikation «SafePing» sowie der zugehörigen Webdienste (gemeinsam der «Dienst»).
(2) Der Dienst wird über den Apple App Store und den Google Play Store als native Applikation für iOS und Android sowie über die Website safeping.net bereitgestellt.
(3) Diese AGB gelten für alle Nutzer weltweit, soweit zwingende nationale Bestimmungen nicht entgegenstehen. Ergänzende oder abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, FrontByte stimmt deren Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(4) Verbindlich ist die deutsche Sprachfassung dieser AGB. Übersetzungen in andere Sprachen dienen ausschliesslich der Information. Bei Widersprüchen gilt die deutsche Fassung.
(5) Diese AGB treten am 1. Mai 2026 in Kraft und ersetzen allfällige frühere Versionen.
§ 2 Beschreibung des Dienstes
(1) SafePing wird in zwei Zugriffsmodi angeboten:
a) «SafePing Free» (auch «Free-Modus» genannt) – kostenloser Basis-Zugang ohne Abonnement. Verfügbar ist die Anzeige weltweiter Notrufnummern (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst), die anhand des per GPS ermittelten Aufenthaltslands angezeigt werden. Ein Tippen auf eine Nummer öffnet den System-Telefonwähler des Endgeräts; die App selbst tätigt keine Anrufe. Zusätzlich wird stets die internationale Notrufnummer 112 als Standard angezeigt.
b) «SafePing Pro» – kostenpflichtiger Schutzdienst mit aktivem Abonnement gemäss § 7. Pro umfasst sämtliche Funktionen aus Free zuzüglich der nachfolgend in den Absätzen 2 bis 7 beschriebenen Schutzfunktionen.
(2) SafePing Pro arbeitet nach dem Prinzip eines «Dead Man's Switch». Die App erfasst in regelmässigen Abständen den Standort des Nutzers und überträgt diesen an die Server von FrontByte (nachfolgend «Lebenszeichen» oder «Pings»). Standardmässig erfolgt die Übermittlung alle 28 Minuten, sofern technisch möglich.
(3) Der Nutzer kann eine Alarmschwelle von 12, 24, 48 oder 72 Stunden wählen. FrontByte behält sich vor, Ping-Intervalle und verfügbare Alarmschwellen aus technischen oder sicherheitsrelevanten Gründen anzupassen. Wesentliche Änderungen werden dem Nutzer rechtzeitig in der App mitgeteilt.
(4) Erhält FrontByte innerhalb der gewählten Alarmschwelle kein Lebenszeichen, wird der Nutzer 30 Minuten vor deren Ablauf per Push-Benachrichtigung und E-Mail aufgefordert, sich zurückzumelden («Pre-Alarm»). Erfolgt innerhalb dieser 30 Minuten keine Reaktion, werden die hinterlegten Notfallkontakte automatisch per SMS benachrichtigt. Die Alarm-SMS enthält den Vornamen des Nutzers, einen Link zu einer geschützten Detailseite mit dem letzten bekannten Standort sowie die zum Aufruf dieser Seite erforderliche PIN.
(5) Zusätzlich kann der Nutzer den Alarm jederzeit manuell über den «SOS»-Button in der App auslösen (Auslösung durch Halten des Buttons für drei Sekunden). Bei einem versehentlich ausgelösten Alarm kann der Nutzer Entwarnung geben; die Notfallkontakte erhalten in diesem Fall unverzüglich eine entsprechende SMS-Benachrichtigung.
(6) Der Nutzer kann mindestens einen (1) und maximal fünf (5) Notfallkontakte hinterlegen. Notfallkontakte werden ausschliesslich im Alarmfall benachrichtigt. Vor ihrer Aktivierung müssen sie ihre Rolle aktiv über einen ihnen zugesandten Bestätigungslink (Double-Opt-In) bestätigen; Details hierzu finden sich in § 6.
(7) Mit der «Heimat-Modus»-Funktion (Pause-Modus) kann der Nutzer das Lebenszeichen-Monitoring innerhalb seines im Profil definierten Heimatlands deaktivieren. Im Pause-Modus werden keine Lebenszeichen übertragen und keine Inaktivitäts-Alarme ausgelöst. Verlässt der Nutzer sein Heimatland gemäss GPS-Erkennung, wird das Monitoring automatisch wieder aktiviert. Eine manuelle Pausierung im Ausland ist nicht möglich. Der SOS-Button bleibt auch im Pause-Modus verfügbar.
(8) SafePing speichert pro Nutzer ausschliesslich die für den Betrieb des Dienstes erforderlichen Daten: Account-Daten (Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Geräte-Token), die SafePing-Einstellungen, die hinterlegten Notfallkontakte sowie maximal die letzten drei (3) übermittelten Standortpositionen für den Alarmfall. Ältere Positionsdaten werden automatisch und unwiderruflich gelöscht. Es wird kein Bewegungsprofil und keine Standort-Historie erstellt. Weitere Details zur Datenverarbeitung und zu eingesetzten Auftragsverarbeitern finden sich in der Datenschutzerklärung.
(9) Die Nutzung des Dienstes setzt ein kompatibles Endgerät sowie eine bestehende Internetverbindung voraus. Für den ordnungsgemässen Betrieb von SafePing Pro sind folgende Berechtigungen («Permissions») durch den Nutzer zu erteilen:
Zwingend erforderlich für die Kernfunktion:
a) Zugriff auf den Standort, einschliesslich im Hintergrund («Always» / «Allow all the time»); b) Erlaubnis zur Hintergrundausführung der App.
Empfohlen für die volle Funktionsfähigkeit:
c) Empfang von Push-Benachrichtigungen. Ohne diese Berechtigung bleibt die Lebenszeichen-Funktion aktiv, sicherheitsrelevante Hinweise wie der Pre-Alarm können jedoch nicht zugestellt werden.
Werden zwingend erforderliche Berechtigungen entzogen, vom Betriebssystem eingeschränkt (z. B. durch Energiesparmodi, Hintergrund- oder Akku-Optimierungen) oder durch sicherheitsrelevante Software auf dem Gerät (z. B. Antivirus-, Anti-Tracking-, Firewall- oder vergleichbare Schutz-Anwendungen) blockiert oder eingeschränkt, oder ist das Gerät ausgeschaltet, defekt, ausser Reichweite eines Mobilfunknetzes oder anderweitig nicht funktionsfähig, kann FrontByte die ordnungsgemässe Funktion des Dienstes nicht gewährleisten. In solchen Fällen können Lebenszeichen, Pre-Alarme oder die Alarmierung der Notfallkontakte ausbleiben, verzögert oder unvollständig erfolgen, sodass der vorgesehene Schutz in Notsituationen ganz oder teilweise nicht wirksam werden kann. FrontByte übernimmt für daraus resultierende Schäden – einschliesslich mittelbarer Schäden, Folgeschäden, Personenschäden oder Vermögensschäden – keine Haftung, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Im Übrigen gelten die Haftungsregelungen gemäss § 11. Details zu den technischen Mindestvoraussetzungen finden sich in der App-Beschreibung im jeweiligen App Store.
(10) FrontByte übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder Erreichbarkeit der angezeigten Notrufnummern. Im Notfall ist die offiziell für das jeweilige Land geltende Notrufnummer zu wählen.
§ 3 Vertragsschluss und Account
(1) Voraussetzung für die Nutzung von SafePing ist die Erstellung eines Nutzerkontos (nachfolgend «Account»). Die Registrierung erfolgt ausschliesslich über die mobile SafePing-App. Eine Registrierung über die Website safeping.net ist nicht vorgesehen.
(2) SafePing verwendet ein passwortloses Authentifizierungsverfahren. Bei der Registrierung gibt der Nutzer folgende Daten an:
a) Mobile Telefonnummer, die mittels eines per SMS zugesandten Einmalcodes (OTP) verifiziert wird; b) Name (frei wählbar); c) E-Mail-Adresse, die mittels eines per E-Mail zugesandten Einmalcodes (OTP) verifiziert wird.
Eine Registrierung über Drittanbieter-Logins («Social Login») oder mit klassischem Passwort wird nicht angeboten.
(3) Der Vertrag über die unentgeltliche Nutzung von SafePing Free gemäss § 2 Absatz 1 lit. a kommt mit erfolgreicher Verifizierung beider Einmalcodes zustande. Der kostenpflichtige Schutzdienst «SafePing Pro» wird durch den Abschluss eines Abonnements gemäss § 7 aktiviert.
(4) Pro Person ist nur ein Account zulässig. Der Nutzer versichert mit der Registrierung, dass die angegebenen Daten wahrheitsgemäss, vollständig und aktuell sind. Änderungen sicherheitsrelevanter Daten – insbesondere Telefonnummer, E-Mail-Adresse und hinterlegte Notfallkontakte – sind unverzüglich im Account zu aktualisieren. Veraltete oder fehlerhafte Daten können dazu führen, dass der Schutzdienst nicht ordnungsgemäss funktioniert; die Verantwortung hierfür liegt beim Nutzer.
(5) Nach erfolgreicher Registrierung bleibt der Nutzer dauerhaft auf dem registrierten Gerät angemeldet; eine erneute Authentifizierung im laufenden Betrieb ist nicht vorgesehen. Der Nutzer ist verpflichtet, den Zugriff auf das bei der Registrierung verwendete Mobiltelefon zu schützen. Bei Verlust, Diebstahl oder Verdacht auf unbefugten Zugriff hat der Nutzer FrontByte unverzüglich zu informieren und den Zugang sperren zu lassen.
(6) Bei Gerätewechsel, Gerätedefekt oder Verlust des Endgeräts kann der Nutzer seinen Account auf einem neuen Gerät über eine Wiederherstellungsroutine («Recovery-Mode») reaktivieren. Hierfür gibt der Nutzer seine bei der Registrierung hinterlegte Telefonnummer an und verifiziert diese erneut mittels SMS-Einmalcode (OTP). Nach erfolgreicher Verifizierung wird der Account samt Notfallkontakten und Einstellungen auf das neue Gerät übertragen. Eine Wiederherstellung ohne Zugriff auf die hinterlegte Telefonnummer ist technisch nicht möglich.
(7) Der Account ist personengebunden und nicht übertragbar. Eine gemeinsame Nutzung durch mehrere Personen ist ausgeschlossen.
(8) FrontByte ist berechtigt, einen Account zu sperren oder zu löschen, wenn:
a) der Nutzer wesentliche Bestimmungen dieser AGB verletzt; b) der Nutzer falsche Identitätsangaben gemacht hat; c) der Account zu rechtswidrigen Zwecken oder in einer Weise genutzt wird, die andere Personen gefährdet oder belästigt (insbesondere unbefugtes Eintragen Dritter als Notfallkontakte).
Vor einer Sperrung oder Löschung wird der Nutzer in der Regel gewarnt und zur Stellungnahme aufgefordert, soweit dies nach Art und Schwere des Verstosses zumutbar ist. Bei dauerhaftem Zahlungsausfall fällt der Account gemäss § 7 in den Free-Modus zurück; eine Account-Sperrung erfolgt deswegen nicht.
§ 4 Nutzung durch Minderjährige
(1) SafePing definiert kein technisches Mindestalter für die Installation und Nutzung der App. Die Sicherheitsfunktion des Dienstes kann grundsätzlich Personen jeden Alters zugutekommen.
(2) Der Abschluss des Nutzungsvertrags mit FrontByte gemäss § 3 setzt jedoch volle Geschäftsfähigkeit voraus. Minderjährige dürfen den Vertrag nur mit ausdrücklicher Einwilligung ihres gesetzlichen Vertreters (Eltern oder Vormund) abschliessen. Mit der Registrierung bestätigt der Nutzer, dass diese Einwilligung – sofern erforderlich – vorliegt.
(3) Für die Verarbeitung personenbezogener Daten von Kindern unter sechzehn (16) Jahren gemäss Art. 8 DSGVO ist zusätzlich die ausdrückliche Einwilligung des gesetzlichen Vertreters in die Datenverarbeitung erforderlich. Mit der Registrierung durch oder für ein Kind unter 16 Jahren bestätigt der gesetzliche Vertreter, dass er dieser Datenverarbeitung zustimmt und die in der Datenschutzerklärung beschriebenen Verarbeitungszwecke zur Kenntnis genommen hat.
(4) Der Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements gemäss § 7 erfolgt ausschliesslich über den Apple App Store oder den Google Play Store. Die dortigen Anforderungen an Zahlungsmittel, Familienfreigaben und Genehmigungen für Käufe durch Minderjährige (z. B. Apple «Familienfreigabe» / «Kaufgenehmigung», Google «Family Link») gelten ergänzend und liegen ausserhalb des Einflussbereichs von FrontByte. Eltern und gesetzliche Vertreter sind dafür verantwortlich, die Einstellungen ihres Kontos und der mit ihnen verknüpften Geräte ihrer Kinder so zu konfigurieren, dass keine ungewollten Käufe getätigt werden können.
(5) Die gesetzlichen Vertreter sind verpflichtet, die Nutzung der App durch ihre minderjährigen Kinder zu beaufsichtigen. Sie tragen insbesondere die Verantwortung dafür, dass:
a) die hinterlegten Notfallkontakte tatsächlich geeignete und einverstandene Personen sind (vgl. § 6); b) die Standortfreigabe und Hintergrundnutzung der App altersangemessen erfolgt; c) die Nutzung der App in Einklang mit lokalen gesetzlichen Vorschriften zum Jugendschutz steht.
(6) Erlangt FrontByte Kenntnis davon, dass ein Account ohne die nach Absatz 2 oder 3 erforderliche Einwilligung erstellt wurde, ist FrontByte berechtigt, den Account zu sperren oder zu löschen. Bereits erhobene personenbezogene Daten werden in diesem Fall unverzüglich gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
§ 5 Pflichten und Verantwortung des Nutzers
(1) SafePing ist ein technisches Hilfsmittel und kein Rettungsdienst. Insbesondere die Schutzfunktionen von SafePing Pro können ihre Wirkung nur entfalten, wenn der Nutzer die nachfolgenden Pflichten erfüllt. Für Folgen aus der Verletzung dieser Pflichten trägt der Nutzer die Verantwortung.
(2) Der Nutzer ist verpflichtet:
a) bei der Registrierung und während der Nutzung wahrheitsgemässe, vollständige und aktuelle Daten anzugeben, insbesondere eine erreichbare Telefonnummer, eine gültige E-Mail-Adresse sowie korrekte Notfallkontaktdaten;
b) eine seinen Lebensumständen, Reiseplänen und Aktivitäten angemessene Alarmschwelle zu wählen und diese bei Bedarf anzupassen;
c) die für den Betrieb der App erforderlichen Berechtigungen gemäss § 2 Absatz 9 dauerhaft erteilt zu lassen und nicht zu widerrufen, solange er den Schutzdienst von SafePing Pro in Anspruch nehmen will;
d) die App und das Betriebssystem des Endgeräts auf einem aktuellen Stand zu halten. Insbesondere ist der Nutzer verpflichtet, von FrontByte bereitgestellte App-Updates unverzüglich zu installieren, sobald sie verfügbar sind bzw. ihm angezeigt werden. Über verfügbare Updates wird der Nutzer zusätzlich per Push-Benachrichtigung sowie über das Update-Hinweis-Symbol des App Stores (Badge-Counter auf dem App-Icon) informiert. Sicherheits- und funktionskritische Updates («Mandatory Updates») müssen spätestens innerhalb von sieben (7) Tagen nach Verfügbarkeit installiert werden; ohne Installation kann FrontByte den Schutzdienst aus Sicherheitsgründen einschränken oder aussetzen, bis die aktuelle Version installiert ist;
e) auf eine ausreichende Akkuladung des Endgeräts zu achten und das Gerät während Reisen oder gefährdungsanfälliger Aktivitäten möglichst geladen und betriebsbereit zu halten;
f) die Funktionsfähigkeit des Dienstes regelmässig zu überprüfen, insbesondere vor Antritt einer Reise oder einer Aktivität, bei der er sich auf SafePing Pro verlassen möchte;
g) Energiespar-, Hintergrund- oder Akku-Optimierungs-Einschränkungen des Betriebssystems sowie blockierende Einstellungen sicherheitsrelevanter Software (z. B. Antivirus-, Anti-Tracking- oder Firewall-Anwendungen) für SafePing zu deaktivieren bzw. die App von solchen Einschränkungen auszunehmen;
h) den Dienst nicht für rechtswidrige, missbräuchliche oder schikanöse Zwecke zu nutzen, insbesondere keine falschen Alarme bewusst auszulösen.
(3) Der Nutzer nimmt zur Kenntnis und akzeptiert, dass SafePing einen Notruf an offizielle Rettungsdienste (Polizei, Feuerwehr, Rettung) nicht ersetzt und nicht automatisch auslöst. Auch die Anzeige weltweiter Notrufnummern in SafePing Free dient nur als Hilfsmittel; ein Anruf erfolgt über den System-Telefonwähler des Endgeräts. In akuten Notlagen ist stets unmittelbar die offizielle Notrufnummer des jeweiligen Aufenthaltslands zu wählen (vgl. § 12). Der Nutzer ist – soweit ihm möglich – selbst dafür verantwortlich, Rettungskräften die für eine wirksame Hilfeleistung erforderlichen Informationen direkt zu übermitteln, insbesondere den eigenen Standort, die Art des Notfalls sowie Angaben zu betroffenen Personen. SafePing kann diese direkte Kommunikation mit Rettungskräften nicht ersetzen.
(4) SafePing darf nicht als alleinige Sicherheitsmassnahme verwendet werden. Insbesondere bei risikoreichen Aktivitäten (z. B. alpine Touren, Tauchgänge, Reisen in Krisengebiete) sind ergänzende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.
(5) Der Nutzer ist verpflichtet, vor dem Hinterlegen einer Person als Notfallkontakt deren Einverständnis einzuholen und sich zu vergewissern, dass diese Person bereit und geeignet ist, im Alarmfall zu reagieren. Details zum Bestätigungsverfahren (Double-Opt-In) finden sich in § 6.
(6) Der Nutzer trägt sämtliche Kosten, die ihm durch die Nutzung des Dienstes auf seinem Endgerät entstehen, insbesondere Kosten für Mobilfunk, Datenübertragung, Roaming sowie für ausgehende Anrufe an Notrufnummern direkt aus der App.
(7) Eine Verletzung der Pflichten gemäss diesem Paragraphen kann zur Sperrung oder Löschung des Accounts gemäss § 3 Absatz 8 führen und entbindet FrontByte von der Haftung für daraus resultierende Schutzversagen, soweit gesetzlich zulässig.
§ 6 Notfallkontakte
(1) Notfallkontakte sind die vom Nutzer hinterlegten Personen, die im Alarmfall (vgl. § 2 Absätze 4 und 5) per SMS benachrichtigt werden, um Hilfe für den Nutzer zu organisieren. Die Verwaltung von Notfallkontakten – insbesondere das Hinzufügen, Bearbeiten und Entfernen – ist ausschliesslich mit aktivem SafePing-Pro-Abonnement möglich und im Free-Modus nicht verfügbar. Der Nutzer kann mindestens einen (1) und maximal fünf (5) Notfallkontakte hinterlegen.
(2) Der Nutzer ist verpflichtet, vor der Hinterlegung einer Person als Notfallkontakt deren ausdrückliches Einverständnis einzuholen. Mit der Hinterlegung versichert der Nutzer, dass dieses Einverständnis vorliegt und dass er berechtigt ist, die Telefonnummer der betreffenden Person zum Zweck der Alarmierung an FrontByte zu übermitteln.
(3) Zur Absicherung dieser Einwilligung wird jeder erstmalig hinterlegte Notfallkontakt durch ein zweistufiges Bestätigungsverfahren («Double-Opt-In») aktiviert:
a) Der Notfallkontakt erhält eine Bestätigungsanfrage mit einem persönlichen Bestätigungslink («Magic-Link»). Die Zustellung erfolgt – in dieser Reihenfolge – über eine In-App-Benachrichtigung samt Push, sofern der Kontakt selbst SafePing-Nutzer ist und Push-Benachrichtigungen aktiviert hat, andernfalls per SMS von der Service-Nummer +41 75 573 22 66 oder SMS-ID «SAFEPING»;
b) Über den Bestätigungslink gelangt der Notfallkontakt auf eine geschützte Webseite, auf der ihm der Name des einladenden Nutzers, die Konsequenzen einer Bestätigung sowie die Möglichkeit zur Ablehnung angezeigt werden. Der Kontakt wird erst nach aktiver Bestätigung über diese Webseite als gültiger Notfallkontakt freigeschaltet und erhält im Alarmfall Benachrichtigungen;
c) Erfolgt keine Bestätigung, lehnt der Kontakt ab oder läuft der Bestätigungslink ohne Reaktion ab (Standard: sieben Tage), bleibt er inaktiv und wird im Alarmfall nicht benachrichtigt.
Die Versendung der Bestätigungsanfrage erfolgt erst beim erstmaligen Abschluss eines SafePing-Pro-Abonnements und nur für noch nicht bestätigte Kontakte. Bereits bestätigte Kontakte bleiben dauerhaft aktiv und werden bei einem späteren Wiederabschluss eines Abonnements (Resubscribe) nicht erneut zur Bestätigung aufgefordert.
Die Service-Nummer +41 75 573 22 66 wird ausschliesslich für das Bestätigungsverfahren sowie für Alarm- und Entwarnungs-SMS genutzt; sie ist keine Antwort- oder Support-Nummer.
(4) Der Notfallkontakt erhält im Alarmfall eine SMS, die folgende Informationen enthält:
a) den Vornamen des Nutzers; b) einen Link zu einer geschützten Detailseite mit dem letzten bekannten Standort des Nutzers; c) eine PIN zum Aufruf der Detailseite; d) Hinweise auf die internationale Notrufnummer 112 sowie Handlungsempfehlungen.
Im Fall einer Entwarnung gemäss § 2 Absatz 5 erhält der Notfallkontakt eine entsprechende Aufhebungs-SMS.
(5) Der Notfallkontakt selbst hat das Recht, seine Rolle jederzeit zu beenden. Hierzu kann er sich an den Nutzer wenden, der ihn unverzüglich aus der App zu entfernen hat. Zusätzlich behält FrontByte sich vor, einen Notfallkontakt auf direkte Anforderung der betroffenen Person aus dem System zu entfernen, sofern eine missbräuchliche Eintragung oder ein Widerruf der Einwilligung glaubhaft gemacht wird.
(6) FrontByte ist nicht verpflichtet, das Vorliegen der Einwilligung des Notfallkontakts vor der Versendung der Bestätigungsanfrage gemäss Absatz 3 zu überprüfen. Die datenschutzrechtliche Verantwortung für die Übermittlung der Telefonnummer eines Notfallkontakts an FrontByte trägt der Nutzer. Der Nutzer stellt FrontByte von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer unbefugten Eintragung als Notfallkontakt resultieren.
(7) Der Nutzer ist verpflichtet, die Liste seiner Notfallkontakte regelmässig zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren, insbesondere bei:
a) Änderung der Telefonnummer eines Kontakts; b) Wegfall der Erreichbarkeit oder Bereitschaft eines Kontakts (z. B. Ortswechsel, Erkrankung, Beziehungsänderung); c) Reisen in andere Zeitzonen, in denen bestimmte Kontakte schwerer erreichbar sind.
(8) FrontByte gibt keine Garantie dafür ab, dass Notfallkontakte im Alarmfall:
a) die SMS rechtzeitig erhalten oder lesen; b) tatsächlich reagieren oder Hilfe organisieren; c) die Detailseite mit dem Standort aufrufen oder Rettungsdienste alarmieren.
Die Verantwortung für die Auswahl geeigneter, zuverlässiger und erreichbarer Notfallkontakte liegt ausschliesslich beim Nutzer.
(9) Notfallkontakte erhalten ausserhalb des Alarmfalls keine Standortinformationen oder sonstigen Daten des Nutzers. Es findet keine Live-Ortung, kein Tracking und keine fortlaufende Standortübermittlung statt.
§ 7 Abonnement, Preise und Zahlung
(1) SafePing wird gemäss § 2 Absatz 1 in zwei Zugriffsmodi angeboten: «SafePing Free» (kostenlos, nur Anzeige weltweiter Notrufnummern) und «SafePing Pro» (kostenpflichtig, mit Lebenszeichen-Monitoring, Pre-Alarm, Alarmierung der Notfallkontakte und SOS-Funktion). Der Wechsel zwischen den beiden Modi erfolgt automatisch entsprechend dem Status des Abonnements. Bei Wegfall des Abonnements (z. B. nach Ablauf des Trials ohne Buchung, nach Kündigung oder bei endgültigem Zahlungsausfall) wird der Account in den Free-Modus zurückgestuft; der Account selbst und die hinterlegten Daten bleiben dabei erhalten.
(2) SafePing Pro wird als Abonnement mit Monats- oder Jahres-Laufzeit angeboten. FrontByte behält sich vor, das Tarifmodell zukünftig zu erweitern (z. B. um zusätzliche Tarifstufen oder Abrechnungszeiträume). Die jeweils gültigen Preise, Laufzeiten und verfügbaren Tarife – einschliesslich allfälliger zeitlich befristeter Einführungs- oder Aktionspreise – werden dem Nutzer vor Abschluss des Abonnements transparent in der App sowie im jeweiligen App Store angezeigt.
(3) FrontByte kann vor dem ersten kostenpflichtigen Bezug eines Abonnements einen einmaligen kostenlosen Testzeitraum («Trial») anbieten. Dauer und Verfügbarkeit des Trials werden plattformseitig konfiguriert und dem Nutzer vor Beginn transparent angezeigt. Während des Trials stehen sämtliche Funktionen von SafePing Pro zur Verfügung. Wird das Abonnement nicht spätestens 24 Stunden vor Ablauf des Trials über den jeweiligen App Store gekündigt, geht es automatisch in das gewählte kostenpflichtige Monats- oder Jahres-Abo über.
(4) Das Abonnement verlängert sich automatisch um die jeweils gewählte Laufzeit (ein Monat bzw. ein Jahr), sofern es nicht spätestens 24 Stunden vor Ablauf der laufenden Periode über den App Store gekündigt wird. Diese Verlängerungs- und Kündigungsmodalitäten entsprechen den Vorgaben von Apple und Google und liegen ausserhalb des Einflussbereichs von FrontByte. Eine Kündigung wird zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode wirksam; bis dahin bleiben die Pro-Funktionen aktiv.
(5) Die Zahlungsabwicklung erfolgt ausschliesslich über den Apple App Store (iOS) bzw. den Google Play Store (Android). Die Verifizierung des Abonnement-Status erfolgt serverseitig über den Drittanbieter RevenueCat. FrontByte hat keinen Einfluss auf die Auswahl der Zahlungsmittel, die Abrechnung, die Speicherung von Zahlungsdaten oder die Refund-Bearbeitung. Es gelten ergänzend die Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien des jeweiligen App Stores sowie von RevenueCat.
(6) Bei einem fehlgeschlagenen Zahlungseinzug oder einer Rückbuchung durch den App Store treten zunächst die jeweiligen plattformseitigen Wiederherstellungsmechanismen («Billing Grace Period» bzw. «Account Hold») in Kraft. Während einer aktiven Grace Period bleibt der Schutzdienst von SafePing Pro unverändert verfügbar, da das Abonnement aus Plattform-Sicht weiterhin gültig ist. Mit Eintritt in die Account-Hold-Phase oder bei endgültigem Zahlungsausfall wird der Account automatisch in den Free-Modus zurückgestuft; die Pro-Funktionen werden gesperrt. Bei erfolgreicher Nachzahlung oder Abschluss eines neuen Abonnements werden die Pro-Funktionen automatisch reaktiviert. Der Account selbst sowie zuvor in der Pro-Phase angelegte und bestätigte Notfallkontakte bleiben in jedem Fall erhalten und stehen bei einem Wiederabschluss des Abonnements unmittelbar wieder zur Verfügung. Die genauen Fristen und Mechanismen richten sich nach den jeweils geltenden Bestimmungen des Apple App Store und des Google Play Store.
(7) Rückerstattungen für bereits bezahlte Abrechnungsperioden sind grundsätzlich ausgeschlossen, soweit zwingende gesetzliche Bestimmungen (insbesondere das Widerrufsrecht gemäss § 8) nichts anderes vorsehen. Da die Zahlungsabwicklung über Apple bzw. Google erfolgt, sind allfällige Rückerstattungsanträge direkt beim jeweiligen App Store einzureichen; deren Richtlinien sind massgeblich. FrontByte selbst kann keine Rückerstattungen vornehmen.
(8) Eine Kündigung des Abonnements bewirkt nicht automatisch die Löschung des SafePing-Accounts. Der Nutzer kann seinen Account jederzeit direkt in der App löschen; in diesem Fall werden alle gespeicherten Daten gemäss der Datenschutzerklärung entfernt. Die Kündigung des Abonnements und die Account-Löschung sind getrennte Vorgänge.
(9) FrontByte behält sich vor, Preise sowie Leistungsumfang des Abonnements künftig anzupassen. Über Preisänderungen oder wesentliche Änderungen am Leistungsumfang wird der Nutzer mindestens dreissig (30) Tage vor Inkrafttreten in Textform informiert (z. B. per E-Mail oder In-App-Mitteilung). Die Änderung gilt als angenommen, wenn der Nutzer das Abonnement nicht innerhalb der Frist über den App Store kündigt; auf diese Folge wird in der Mitteilung ausdrücklich hingewiesen. Einführungs- oder Aktionspreise sind zeitlich oder mengenmässig begrenzt und gehen nach Ablauf in den regulären Tarif über; auch dies wird dem Nutzer rechtzeitig angekündigt.
(10) Promotionen, Rabatte oder zeitlich befristete Sonderangebote können von FrontByte angeboten werden. Sie gelten ausschliesslich für die in der jeweiligen Aktion genannten Bedingungen und schaffen keinen Anspruch auf Verlängerung, Wiederholung oder Ausdehnung auf andere Nutzer.
(11) Der Nutzer ist sich bewusst und akzeptiert ausdrücklich, dass bei Wegfall des aktiven Abonnements – insbesondere durch Kündigung, Zahlungsausfall, abgelaufenes Zahlungsmittel oder Eintritt in eine Account-Hold-Phase – die Schutzfunktionen von SafePing Pro (Lebenszeichen-Monitoring, Pre-Alarm, Alarmierung der Notfallkontakte, SOS-Funktion) nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Anzeige weltweiter Notrufnummern im Free-Modus bleibt davon unberührt. Der Nutzer ist verpflichtet, sein Zahlungsmittel rechtzeitig auf Gültigkeit zu prüfen und zu aktualisieren, insbesondere vor Antritt einer Reise oder einer Aktivität, bei der er sich auf SafePing Pro verlassen möchte. In akuten Notlagen ist unabhängig vom Status der App stets unmittelbar die offizielle Notrufnummer des jeweiligen Aufenthaltslands zu wählen (vgl. § 12).
§ 8 Widerrufsrecht für Verbraucher in der Europäischen Union
(1) Verbrauchern mit Wohnsitz in der Europäischen Union steht nach Massgabe der Richtlinie 2011/83/EU (Verbraucherrechte-Richtlinie) sowie der jeweiligen nationalen Umsetzung ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Verbraucher im Sinne dieses Paragraphen ist jede natürliche Person, die das Abonnement zu Zwecken abschliesst, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
(2) Für Nutzer mit Wohnsitz in der Schweiz oder ausserhalb der Europäischen Union besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht; die nachfolgenden Bestimmungen gelten für diese Nutzer nicht.
Widerrufsbelehrung
(3) Widerrufsrecht. Du hast das Recht, binnen vierzehn (14) Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses, d. h. ab dem Tag, an dem das kostenpflichtige Abonnement über den Apple App Store oder Google Play Store abgeschlossen wurde.
(4) Sofortiger Servicebeginn und Auswirkung auf das Widerrufsrecht. Mit dem erfolgreichen Abschluss eines SafePing-Pro-Abonnements und der unmittelbar damit einhergehenden Aktivierung der Schutzfunktionen erklärst du dich ausdrücklich damit einverstanden, dass die Erbringung der digitalen Dienstleistung sofort und vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt. Du nimmst zur Kenntnis, dass dein Widerrufsrecht in dem Umfang erlischt, in dem die digitale Dienstleistung von FrontByte bereits erbracht wurde. Für noch nicht erbrachte Teile der Leistung – insbesondere noch nicht abgelaufene Zeiträume des bezahlten Abonnements – bleibt das Widerrufsrecht im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben bestehen.
(5) Ausübung des Widerrufsrechts. Da die Zahlungsabwicklung über den Apple App Store bzw. den Google Play Store erfolgt, ist der primäre und schnellste Weg zur Ausübung des Widerrufsrechts die direkte Anforderung einer Rückerstattung über den jeweiligen App Store:
- Apple App Store: über reportaproblem.apple.com oder direkt aus der App-Store-App heraus;
- Google Play Store: über play.google.com/store/account/orderhistory oder direkt aus der Play-Store-App heraus.
Apple bzw. Google bearbeiten die Rückerstattung in der Regel direkt und unter Berücksichtigung der für EU-Verbraucher geltenden Bestimmungen.
(6) Alternativ kannst du den Widerruf auch unmittelbar gegenüber FrontByte erklären – mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein per E-Mail versandter Brief). Du kannst hierfür das in Absatz 9 enthaltene Muster-Widerrufsformular verwenden, dessen Verwendung jedoch nicht vorgeschrieben ist. Den Widerruf richtest du an:
FrontByte GmbH Säntisstrasse 20 9400 Rorschach, Schweiz E-Mail: legal@safeping.net (für allgemeine Anliegen: support@safeping.net)
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass du die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absendest. Da die Zahlung über Apple bzw. Google abgewickelt wurde, leitet FrontByte einen direkt gegenüber FrontByte erklärten Widerruf an den jeweiligen App Store weiter; eine direkte Rückerstattung durch FrontByte ist technisch nicht möglich.
(7) Folgen des Widerrufs. Im Fall eines wirksamen Widerrufs sind die wechselseitig empfangenen Leistungen zurückzugewähren, soweit die Leistung noch nicht vollständig erbracht wurde. Die Rückerstattung des bezahlten Entgelts erfolgt über den Apple App Store bzw. Google Play Store auf das von dir ursprünglich verwendete Zahlungsmittel; in keinem Fall werden dir wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
(8) Trial-Phase und Widerrufsrecht. Während des kostenlosen Testzeitraums («Trial» gemäss § 7 Absatz 3) entstehen dem Nutzer keine Kosten und es liegt noch keine kostenpflichtige Leistung vor. Erst mit dem automatischen Übergang in das kostenpflichtige Abonnement nach Ablauf des Trials beginnt die vierzehntägige Widerrufsfrist zu laufen, sofern sie nicht gemäss Absatz 4 mit vollständiger Leistungserbringung erlischt.
(9) Muster-Widerrufsformular. Falls du diesen Vertrag widerrufen möchtest, kannst du das folgende Formular ausfüllen und uns zurücksenden:
– An:
FrontByte GmbH
Säntisstrasse 20
9400 Rorschach, Schweiz
E-Mail: legal@safeping.net
– Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen
Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:
_______________________________________________________
– Bei der Registrierung hinterlegte Telefonnummer
(zwingend zur Identifikation des Accounts erforderlich):
_______________________________________________________
– Support-Code aus der SafePing-App
(5-stelliger Code, abrufbar unter Einstellungen → Account → Support-Code):
_______________________________________________________
– Bestellt am (*) / erhalten am (*): ________________
– Name des/der Verbraucher(s): ________________
– Anschrift des/der Verbraucher(s): ________________
– Bei Mitteilung auf Papier: Unterschrift des/der Verbraucher(s)
– Datum: ________________
(*) Unzutreffendes streichen.
§ 9 Laufzeit, Kündigung und Account-Löschung
(1) Der Vertrag über die Nutzung von SafePing Free gemäss § 3 Absatz 3 wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Er endet durch Löschung des Accounts gemäss Absatz 5 oder durch Sperrung bzw. Löschung durch FrontByte gemäss § 3 Absatz 8.
(2) Das kostenpflichtige Abonnement «SafePing Pro» wird für die jeweils gewählte Laufzeit (ein Monat oder ein Jahr) abgeschlossen und verlängert sich gemäss § 7 Absatz 4 automatisch um die gleiche Laufzeit, sofern es nicht rechtzeitig gekündigt wird.
(3) Ordentliche Kündigung des Abonnements. Der Nutzer kann sein Abonnement jederzeit ordentlich kündigen. Die Kündigung erfolgt ausschliesslich über die Abonnement-Verwaltung des jeweiligen App Stores:
a) iOS: Einstellungen → Apple-ID → Abonnements → SafePing → «Abo kündigen»; b) Android: Google Play Store → Profil → Zahlungen und Abos → Abos → SafePing → «Abo kündigen».
Die Kündigung wird zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode wirksam. Bis zu diesem Zeitpunkt bleiben die Pro-Funktionen verfügbar; danach wird der Account in den Free-Modus zurückgestuft (vgl. § 7 Absatz 1).
(4) Ausserordentliche Kündigung. Beide Parteien sind berechtigt, das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist ausserordentlich zu kündigen. Ein wichtiger Grund liegt für FrontByte insbesondere vor, wenn:
a) der Nutzer wesentliche Bestimmungen dieser AGB schwerwiegend oder wiederholt verletzt; b) der Nutzer den Dienst zu rechtswidrigen oder missbräuchlichen Zwecken nutzt (vgl. § 5 Absatz 2 lit. h); c) der Nutzer Dritte unbefugt als Notfallkontakte hinterlegt und dadurch Rechte oder berechtigte Interessen dieser Personen verletzt; d) FrontByte den Dienst gemäss § 10 dauerhaft einstellt.
Ein wichtiger Grund liegt für den Nutzer insbesondere vor, wenn FrontByte wesentliche Pflichten aus dem Vertrag schuldhaft verletzt und diese trotz Abmahnung nicht innerhalb angemessener Frist behebt.
(5) Account-Löschung durch den Nutzer. Der Nutzer kann seinen SafePing-Account jederzeit und ohne Angabe von Gründen direkt in der App löschen (Einstellungen → Account → Account löschen). Mit der Account-Löschung werden sämtliche personenbezogenen Daten des Nutzers unwiderruflich entfernt, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Details zu den gelöschten Datenkategorien finden sich in der Datenschutzerklärung.
(6) Die Kündigung des Abonnements und die Löschung des Accounts sind voneinander unabhängige Vorgänge:
a) Eine Kündigung des Abonnements führt nicht zur Löschung des Accounts; der Account bleibt im Free-Modus bestehen.
b) Eine Account-Löschung beendet das Vertragsverhältnis insgesamt, kündigt jedoch nicht automatisch ein beim App Store laufendes Abonnement. Der Nutzer ist verpflichtet, ein bestehendes Abonnement vor der Account-Löschung gemäss Absatz 3 separat zu kündigen, um eine weitere Belastung seines Zahlungsmittels zu vermeiden. FrontByte hat keine Möglichkeit, ein Abonnement im App Store im Namen des Nutzers zu kündigen.
(7) Ein anteiliger Kostenrückerstattungsanspruch bei ordentlicher Kündigung mitten in einer bezahlten Periode besteht nicht (vgl. § 7 Absatz 7). Im Fall einer ausserordentlichen Kündigung durch den Nutzer aus wichtigem Grund, den FrontByte zu vertreten hat, wird FrontByte sich um eine angemessene anteilige Rückerstattung bemühen, soweit dies über den App Store technisch möglich ist.
(8) Folgen der Vertragsbeendigung. Mit Beendigung des Vertragsverhältnisses – sei es durch ordentliche Kündigung mit anschliessender Account-Löschung, durch ausserordentliche Kündigung oder durch einseitige Account-Löschung gemäss § 3 Absatz 8 – endet das Recht des Nutzers, den Dienst zu nutzen. Bestätigte Notfallkontakte werden über die Beendigung nicht gesondert informiert; sie erhalten lediglich keine Alarm-SMS mehr.
§ 10 Verfügbarkeit, Wartung und Drittanbieter-Abhängigkeiten
(1) FrontByte ist bestrebt, den Dienst mit hoher Verfügbarkeit bereitzustellen. Ein Anspruch auf eine ununterbrochene Verfügbarkeit oder auf eine bestimmte Mindest-Verfügbarkeit besteht jedoch nicht. SafePing wird ohne ausdrückliche oder stillschweigende Zusicherung einer bestimmten Service-Level-Quote («SLA») angeboten.
(2) Geplante Wartungsarbeiten. FrontByte ist berechtigt, geplante Wartungs-, Aktualisierungs- oder Verbesserungsarbeiten am Dienst durchzuführen. Diese werden, soweit zumutbar, in verkehrsschwachen Zeiten durchgeführt. Über länger andauernde geplante Unterbrechungen informiert FrontByte den Nutzer rechtzeitig per In-App-Mitteilung, Push-Benachrichtigung oder E-Mail.
(3) Ungeplante Störungen. Ungeplante Störungen können unter anderem auftreten durch:
a) technische Ausfälle der Server- oder Netzwerkinfrastruktur von FrontByte;
b) Störungen oder Ausfälle bei Auftragsverarbeitern und eingesetzten Drittanbietern, insbesondere:
- Apple App Store / Google Play Store (Plattformbetrieb, Abonnement-Validierung);
- RevenueCat (USA, serverseitige Verifizierung des Abonnement-Status);
- seven.io (Deutschland, SMS-Versand für Bestätigungsanfragen-, Alarm- und Entwarnungs-SMS sowie OTP-Codes);
- Apple Push Notification Service (APNs) und Google Firebase Cloud Messaging (FCM) für Push-Benachrichtigungen;
- Hosting-Provider Hetzner Online GmbH (Deutschland);
c) Störungen der Mobilfunk- oder Internetverbindung des Endgeräts des Nutzers; d) Ereignisse höherer Gewalt gemäss Absatz 5.
Solche Störungen stellen keinen Mangel des Dienstes dar, soweit FrontByte sie nicht zu vertreten hat.
(4) Vorübergehende Statusabweichungen. Bei vorübergehenden technischen Störungen – insbesondere bei einem Ausfall der Netzwerkverbindung beim App-Start, bei Fehlern im Zahlungs- oder Abonnement-SDK oder bei einer verzögerten Synchronisation des Abonnement-Status mit dem jeweiligen App Store – kann es vorkommen, dass die App den Nutzer trotz aktivem Abonnement vorübergehend in den Free-Modus bzw. auf einen Hinweisbildschirm zurückstuft. In solchen Fällen wird die korrekte Berechtigung in der Regel beim nächsten App-Start oder nach Wiederherstellung der Internetverbindung automatisch erkannt und der Pro-Status wiederhergestellt.
(5) Höhere Gewalt. FrontByte haftet nicht für Leistungsstörungen aufgrund höherer Gewalt. Als höhere Gewalt gelten alle vom Willen und Einfluss der Vertragsparteien unabhängigen Umstände wie insbesondere Naturkatastrophen, Pandemien, behördliche Anordnungen, Krieg, Terroranschläge, Cyberangriffe (z. B. DDoS, Ransomware), grossflächige Strom-, Telekommunikations- oder Internetausfälle sowie Streiks bei Drittanbietern, die trotz angemessener Sorgfalt nicht vermieden werden konnten.
(6) Änderung und Einstellung des Dienstes. FrontByte behält sich vor, einzelne Funktionen des Dienstes zu ändern, weiterzuentwickeln, einzuschränken oder einzustellen, sofern hierdurch der wesentliche Vertragszweck nicht beeinträchtigt wird. Wesentliche Änderungen werden dem Nutzer rechtzeitig in der App, per E-Mail oder per Push-Benachrichtigung angekündigt. Die Bestimmungen zur Änderung dieser Nutzungsbedingungen bleiben hiervon unberührt.
FrontByte ist berechtigt, den Dienst insgesamt mit einer Vorankündigungsfrist von dreissig (30) Tagen einzustellen. In diesem Fall werden:
a) bereits im Voraus bezahlte, jedoch noch nicht erbrachte Leistungen anteilig erstattet, soweit dies über den jeweiligen App Store technisch möglich ist; b) der Nutzer über die bevorstehende Einstellung rechtzeitig informiert; c) sämtliche gespeicherten personenbezogenen Daten gemäss der Datenschutzerklärung gelöscht.
(7) Bei Ausfall einzelner Drittanbieter (z. B. seven.io für SMS-Versand) kann es zu einer vorübergehenden Beeinträchtigung einzelner Funktionen kommen, ohne dass dies einen Mangel des Gesamtdienstes darstellt. FrontByte ist bestrebt, in solchen Fällen alternative Lösungen oder Provider einzusetzen, soweit dies technisch und wirtschaftlich zumutbar ist.
§ 11 Haftung und Haftungsbeschränkung
(1) Grundsatz. FrontByte haftet nach den nachfolgenden Bestimmungen für Schäden, die dem Nutzer aus oder im Zusammenhang mit der Nutzung des Dienstes entstehen. Die Haftung richtet sich in erster Linie nach Schweizer Recht (insbesondere Art. 41 ff. und Art. 97 ff. OR); zwingende verbraucherschützende Bestimmungen des Wohnsitzlands des Nutzers innerhalb der Europäischen Union bleiben unberührt.
(2) Unbeschränkte Haftung. FrontByte haftet unbeschränkt für:
a) Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung von FrontByte, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen; b) sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von FrontByte, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen; c) Schäden, die unter Verletzung einer ausdrücklich übernommenen Garantie verursacht wurden; d) Ansprüche nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere nach dem Schweizer Produkthaftpflichtgesetz oder vergleichbaren produkthaftungsrechtlichen Regelungen.
(3) Beschränkte Haftung bei einfacher Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet FrontByte ausschliesslich für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten («Kardinalpflichten»). Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemässe Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmässig vertrauen darf. In diesen Fällen ist die Haftung der Höhe nach auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(4) Haftungshöchstgrenze. Soweit die Haftung von FrontByte nach den vorstehenden Absätzen beschränkt ist, ist sie der Höhe nach – soweit gesetzlich zulässig – auf den Betrag begrenzt, den der Nutzer in den letzten zwölf (12) Monaten vor dem schadensauslösenden Ereignis für ein SafePing-Pro-Abonnement an FrontByte (bzw. über den jeweiligen App Store) entrichtet hat. Für Nutzer, die ausschliesslich SafePing Free nutzen, ist die Haftung – soweit gesetzlich zulässig – auf den typischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens jedoch auf einen Betrag von CHF 100 begrenzt. Diese Beschränkung gilt nicht in den Fällen des Absatzes 2.
(5) Ausgeschlossene Haftung. Im Übrigen ist die Haftung von FrontByte – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Insbesondere haftet FrontByte nicht für:
a) entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, mittelbare Schäden, Folgeschäden oder reine Vermögensschäden; b) Schäden, die aus der Verletzung von Pflichten des Nutzers gemäss § 5 resultieren, insbesondere bei fehlenden oder veralteten Daten, entzogenen Berechtigungen, leerem Akku, ausgeschaltetem Gerät, fehlender Internet- oder Mobilfunkverbindung oder Blockaden durch sicherheitsrelevante Software auf dem Endgerät; c) Schäden, die aus der Nicht- oder Schlechterfüllung durch Dritte resultieren, insbesondere durch Apple, Google, RevenueCat, seven.io, Hetzner, APNs/FCM oder Mobilfunkanbieter, soweit diese Drittanbieter nicht Erfüllungsgehilfen von FrontByte im Sinne von Absatz 2 sind; d) Schäden, die daraus resultieren, dass Notfallkontakte eine Alarm-SMS nicht oder verspätet erhalten, lesen, verstehen oder darauf reagieren (vgl. § 6 Absatz 8); e) Schäden, die aus der Nutzung der Dienste innerhalb des SafePing-Free-Modus entstehen, insbesondere aus fehlerhaft, unvollständig oder veraltet angezeigten Notrufnummern (vgl. § 2 Absatz 10); f) Schäden aus Ereignissen höherer Gewalt gemäss § 10 Absatz 5; g) Schäden, die aus der Verwendung des Dienstes als alleinige Sicherheitsmassnahme entstehen (vgl. § 5 Absatz 4).
(6) Sicherheitsrelevanter Charakter des Dienstes. Der Nutzer nimmt zur Kenntnis und akzeptiert ausdrücklich, dass SafePing ein technisches Hilfsmittel und kein Rettungsdienst ist (vgl. § 12). Insbesondere übernimmt FrontByte keine Garantie dafür, dass im Notfall:
a) Lebenszeichen rechtzeitig oder vollständig übermittelt werden; b) ein Pre-Alarm den Nutzer rechtzeitig erreicht; c) eine Alarm-SMS bei den Notfallkontakten ankommt, gelesen oder verstanden wird; d) Notfallkontakte tatsächlich Hilfe organisieren oder Rettungsdienste alarmieren; e) angezeigte Standortdaten präzise oder aktuell sind.
Soweit es FrontByte aus Gründen ausserhalb ihres Einflussbereichs nicht möglich ist, eine dieser Funktionen zu gewährleisten, ist eine Haftung – vorbehältlich Absatz 2 – ausgeschlossen.
(7) Mitverschulden. Hat der Nutzer einen Schaden durch eigenes Verschulden – insbesondere durch Verletzung der Pflichten gemäss § 5 – mitverursacht, so reduziert oder entfällt eine etwaige Haftung von FrontByte entsprechend dem Grad des Mitverschuldens.
(8) Verjährung. Ansprüche des Nutzers gegen FrontByte aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis verjähren – soweit gesetzlich zulässig – innerhalb von zwei (2) Jahren ab Kenntnis des Schadens und der Person des Schädigers. Zwingende längere gesetzliche Verjährungsfristen, insbesondere bei Vorsatz oder Personenschäden, bleiben unberührt.
(9) Diese Haftungsregelungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen von FrontByte.
§ 12 Kein Ersatz für offizielle Notrufdienste
(1) SafePing ist ein technisches Hilfsmittel und kein Rettungs- oder Notrufdienst. Der Dienst ersetzt insbesondere nicht den direkten Kontakt zu offiziellen Notrufnummern wie Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten oder anderen staatlichen oder privaten Hilfsorganisationen.
(2) In akuten Notlagen – insbesondere bei unmittelbarer Gefahr für Leib, Leben, Gesundheit oder Eigentum – ist stets unverzüglich die offizielle Notrufnummer des jeweiligen Aufenthaltslands zu wählen, beispielsweise:
a) 112 (einheitliche europäische Notrufnummer, in vielen Ländern weltweit ebenfalls verfügbar); b) 117 / 118 / 144 (Schweiz: Polizei / Feuerwehr / Sanität); c) 110 / 112 (Deutschland: Polizei / Feuerwehr und Sanität); d) 133 / 122 / 144 (Österreich: Polizei / Feuerwehr / Sanität); e) sowie die jeweils landesspezifischen Notrufnummern, wie sie im SafePing-Free-Modus angezeigt werden.
(3) FrontByte stellt keine Verbindung zu Rettungs- oder Sicherheitsbehörden her und übermittelt keine Notfallinformationen an staatliche Stellen. Die Alarmierung im Sinne von § 2 erfolgt ausschliesslich an die vom Nutzer selbst hinterlegten privaten Notfallkontakte.
(4) Der Nutzer ist sich bewusst und akzeptiert ausdrücklich, dass:
a) SafePing keine Echtzeit-Überwachung darstellt; b) zwischen dem letzten übermittelten Lebenszeichen und der tatsächlichen Alarmierung der Notfallkontakte erhebliche Zeit vergehen kann (abhängig von der gewählten Alarmschwelle gemäss § 2 Absatz 3); c) die Notfallkontakte private Personen sind und keine professionellen Rettungskräfte; d) auch der manuell ausgelöste SOS-Alarm gemäss § 2 Absatz 5 ausschliesslich die hinterlegten Notfallkontakte erreicht und keine direkte Verbindung zu Rettungsdiensten herstellt.
(5) Bei Reisen in Regionen mit unzureichender Mobilfunk- oder Datenabdeckung, in Krisengebiete oder bei Aktivitäten mit erhöhtem Risiko (z. B. alpine Touren, Tauchgänge, Expeditionen) ist SafePing nicht geeignet, als alleinige oder primäre Sicherheitsmassnahme verwendet zu werden. Der Nutzer hat in solchen Fällen ergänzende, professionelle Sicherheitsvorkehrungen zu treffen (z. B. Satelliten-Notfallkommunikation, Bergrettungs-Versicherungen, Reisebegleitung, Anmeldung bei Behörden).
(6) FrontByte übernimmt keine Haftung für Schäden, die darauf beruhen, dass der Nutzer im Notfall nicht oder verspätet die offizielle Notrufnummer kontaktiert hat oder sich allein auf SafePing verlassen hat. Die Haftungsbeschränkungen gemäss § 11 finden ergänzend Anwendung.
§ 13 Datenschutz
(1) Der Schutz der personenbezogenen Daten des Nutzers hat für FrontByte hohe Priorität. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt unter Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Vorgaben, insbesondere:
a) des Schweizer Bundesgesetzes über den Datenschutz (revDSG); b) der Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) für Nutzer mit Wohnsitz in der EU; c) ergänzender nationaler Datenschutzgesetze.
(2) Verantwortliche Stelle im Sinne der genannten Vorschriften ist die FrontByte GmbH (vgl. § 1 Absatz 1).
(3) Datenminimierung. SafePing folgt dem Grundsatz der Datenminimierung. Erfasst und verarbeitet werden ausschliesslich die für den Betrieb des Dienstes erforderlichen Daten:
a) Account-Daten: Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Geräte-Token; b) SafePing-Einstellungen (gewählte Alarmschwelle, Heimat-Modus-Konfiguration, Sprache etc.); c) Notfallkontakte (nur bei aktivem Pro-Abonnement: Name und Telefonnummer der vom Nutzer hinterlegten Personen); d) maximal die letzten drei (3) übermittelten Standortpositionen für den Alarmfall; e) Abonnement-Status und Zahlungsverifizierung über RevenueCat.
Es wird kein Bewegungsprofil und keine Standort-Historie erstellt. Ältere als die letzten drei Standortpositionen werden automatisch und unwiderruflich gelöscht.
(4) Auftragsverarbeiter. FrontByte setzt für den Betrieb des Dienstes sorgfältig ausgewählte Auftragsverarbeiter ein. Eine vollständige Auflistung – einschliesslich Sitz, Verarbeitungszweck und übermittelter Datenkategorien – findet sich in der Datenschutzerklärung. Zu den eingesetzten Auftragsverarbeitern gehören insbesondere:
a) Hetzner Online GmbH (Deutschland) – Server-Hosting; b) RevenueCat, Inc. (USA) – Verifizierung des Abonnement-Status; c) seven communications GmbH & Co. KG (Willestr. 4-6, 24103 Kiel, Deutschland) – SMS-Versand; d) Apple Inc. (USA) und Google LLC (USA) – Plattformbetrieb, Push-Benachrichtigungen, Zahlungsabwicklung.
Mit allen Auftragsverarbeitern bestehen entsprechende Auftragsverarbeitungsverträge. Übermittlungen in Drittländer (insb. USA) erfolgen unter Einhaltung der DSGVO-Anforderungen (Standardvertragsklauseln, Angemessenheitsbeschluss etc.), soweit anwendbar.
(5) Rechte des Nutzers. Der Nutzer hat – soweit gesetzlich vorgesehen – insbesondere folgende Rechte:
a) Recht auf Auskunft über die ihn betreffenden personenbezogenen Daten; b) Recht auf Berichtigung unrichtiger Daten; c) Recht auf Löschung («Recht auf Vergessenwerden»); d) Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (vorübergehendes «Einfrieren» der Daten, z. B. bei Streitigkeiten oder Zweifeln an der Rechtmässigkeit der Verarbeitung); e) Recht auf Datenübertragbarkeit (Erhalt der eigenen Daten in einem strukturierten, maschinenlesbaren Format zur Übertragung an einen anderen Anbieter); f) Widerspruchsrecht gegen bestimmte Verarbeitungen (insbesondere gegen Verarbeitungen zu Direktwerbung oder zu Analysezwecken; nicht jedoch gegen die zur Vertragserfüllung notwendigen Verarbeitungen); g) Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen mit Wirkung für die Zukunft; h) Recht auf Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde (in der Schweiz: Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter EDÖB; in der EU: jeweilige nationale Datenschutzbehörde).
(6) Selbstbedienungs-Rechte in der App. Der Nutzer kann zentrale Datenschutzrechte direkt in der App ausüben:
a) Einsicht und Bearbeitung der Account-Daten in den Einstellungen; b) Verwaltung und Entfernung von Notfallkontakten (nur im SafePing Pro); c) vollständige Löschung des Accounts samt aller gespeicherten Daten gemäss § 9 Absatz 5.
(7) Datenschutzkontakt. Anfragen, Auskunftsbegehren und sonstige Anliegen im Zusammenhang mit dem Datenschutz richtet der Nutzer an:
FrontByte GmbH – Datenschutz Säntisstrasse 20 9400 Rorschach, Schweiz E-Mail: privacy@safeping.net
(8) Datenherausgabe an Behörden. FrontByte ist verpflichtet, personenbezogene Daten an zuständige Behörden (insbesondere Strafverfolgungsbehörden, Gerichte) herauszugeben, sofern eine gesetzliche Verpflichtung oder eine rechtswirksame Anordnung vorliegt. In akuten Notlagen mit unmittelbarer Lebensgefahr kann FrontByte zudem zur Weitergabe der letzten bekannten Standortdaten an Rettungsbehörden berechtigt sein. Eine Pflicht zur proaktiven Behörden-Information trifft FrontByte ausdrücklich nicht (vgl. § 12 Absatz 3). Über erfolgte Datenherausgaben wird der Nutzer nachträglich informiert, soweit dies rechtlich zulässig ist.
(9) Weitere Informationen. Detaillierte Informationen über die Verarbeitung personenbezogener Daten, insbesondere zu Verarbeitungszwecken, Rechtsgrundlagen, Aufbewahrungsfristen, Datenübermittlungen sowie zur Wahrnehmung der Rechte gemäss Absatz 5, finden sich in der Datenschutzerklärung unter: safeping.net/de/privacy.
§ 14 Geistiges Eigentum und Nutzungslizenz
(1) Eigentumsrechte. Sämtliche Rechte am Dienst SafePing, einschliesslich der mobilen Applikation, der Website safeping.net, der zugehörigen Server-Software, Schnittstellen, Datenbanken, Inhalte, Designs, Layouts, Logos, Texte, Grafiken, Icons, Audios und sonstigen Bestandteile sind ausschliessliches Eigentum von FrontByte oder ihrer jeweiligen Lizenzgeber. Der Dienst ist durch Urheberrecht, Markenrecht, Designrecht und sonstige gewerbliche Schutzrechte geschützt.
(2) Marke «SafePing». Die Bezeichnung «SafePing», das SafePing-Logo sowie alle weiteren Kennzeichen, die FrontByte im Zusammenhang mit dem Dienst verwendet, sind Marken bzw. Geschäftsbezeichnungen von FrontByte. Eine Verwendung dieser Marken durch den Nutzer ohne vorherige schriftliche Zustimmung von FrontByte ist nicht gestattet.
(3) Eingeräumtes Nutzungsrecht. FrontByte räumt dem Nutzer für die Dauer des Vertragsverhältnisses ein einfaches, nicht ausschliessliches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares und widerrufliches Recht ein, die SafePing-App auf einem mit ihm verbundenen Endgerät zu installieren und für eigene, nicht-kommerzielle Zwecke gemäss diesen AGB und den geltenden gesetzlichen Bestimmungen zu nutzen.
(4) Nutzungsbeschränkungen. Dem Nutzer ist es ausdrücklich untersagt:
a) die App oder Teile davon zu kopieren, zu vervielfältigen, zu verbreiten, öffentlich zugänglich zu machen, zu vermieten, zu verleihen, zu verkaufen oder anderweitig kommerziell zu verwerten; b) die App zu dekompilieren, zu disassemblieren, zurückzuentwickeln («Reverse Engineering») oder anderweitig zu versuchen, den Quellcode zu erlangen, soweit dies nicht zwingend gesetzlich erlaubt ist (insbesondere Art. 21 URG sowie Art. 6 der EU-Software-Richtlinie 2009/24/EG zur Sicherung der Interoperabilität); c) die App zu modifizieren, zu übersetzen, zu bearbeiten oder abgeleitete Werke daraus zu erstellen; d) Urheberrechts-, Marken- oder sonstige Schutzrechtshinweise zu entfernen, zu verändern oder unkenntlich zu machen; e) Sicherheits-, Authentifizierungs- oder Zugangsmechanismen des Dienstes zu umgehen, zu manipulieren oder zu deaktivieren; f) automatisierte Systeme (Bots, Crawler, Scraper) einzusetzen, um auf den Dienst zuzugreifen oder Daten aus dem Dienst zu extrahieren, soweit dies nicht ausdrücklich von FrontByte gestattet wurde; g) die App in einer Weise zu nutzen, die die Sicherheit, Integrität oder Verfügbarkeit des Dienstes oder der Server-Infrastruktur beeinträchtigt; h) den Dienst auf gerooteten oder per Jailbreak modifizierten Endgeräten zu nutzen, sofern dies die Sicherheit der Daten oder die Funktionsfähigkeit des Dienstes beeinträchtigen kann.
(5) Drittanbieter-Lizenzen. Die App enthält Komponenten von Drittanbietern, die ihren eigenen Lizenzbedingungen unterliegen (insbesondere Open-Source-Bibliotheken). Eine Auflistung dieser Komponenten samt Lizenzhinweisen kann beim FrontByte-Support unter support@safeping.net angefordert werden. Im Verhältnis zwischen Nutzer und FrontByte bleiben die Bestimmungen dieser AGB unberührt.
(6) App-Store-Lizenzbedingungen. Die Nutzung der App über den Apple App Store unterliegt zusätzlich den «Licensed Application End User License Agreement» (EULA) von Apple; die Nutzung über den Google Play Store unterliegt zusätzlich den Nutzungsbedingungen von Google. Bei Widersprüchen zwischen diesen AGB und den App-Store-Bedingungen gehen die App-Store-Bedingungen vor, soweit dies zwingend ist.
(7) Nutzergenerierte Inhalte. Soweit der Nutzer im Rahmen des Dienstes Inhalte erstellt oder eingibt (z. B. Profilname, Notfallkontakt-Daten, SafePing-Einstellungen), bleibt der Nutzer Inhaber der daran bestehenden Rechte. Der Nutzer räumt FrontByte jedoch das einfache, kostenfreie und zeitlich auf die Vertragsdauer beschränkte Recht ein, diese Inhalte ausschliesslich zum Zweck der Vertragserfüllung zu verarbeiten, zu speichern und zu übermitteln.
(8) Folgen von Verstössen. Verstösse gegen die Bestimmungen dieses Paragraphen berechtigen FrontByte, den Account des Nutzers gemäss § 3 Absatz 8 zu sperren oder zu löschen sowie das Vertragsverhältnis ausserordentlich gemäss § 9 Absatz 4 zu kündigen. Schadenersatz- und Unterlassungsansprüche bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(9) Geltung nach Vertragsende. Die in diesem Paragraphen geregelten Eigentumsrechte und Nutzungsbeschränkungen gelten auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort. Mit Vertragsende ist der Nutzer verpflichtet, die Nutzung der App einzustellen und alle Kopien der App von seinen Endgeräten zu entfernen, soweit dies technisch möglich ist (z. B. durch Deinstallation).
§ 15 Drittanbieter und externe Dienste
(1) FrontByte setzt für die Bereitstellung des Dienstes verschiedene Drittanbieter ein, deren Leistungen zur Funktion von SafePing erforderlich sind. Diese Drittanbieter sind keine Vertragspartner des Nutzers. Es gelten ergänzend deren jeweilige Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien.
(2) Aktuell eingesetzte Drittanbieter. Zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser AGB werden insbesondere folgende Drittanbieter eingesetzt:
a) Apple Inc. (USA) – Vertrieb über Apple App Store, Zahlungsabwicklung, Push-Benachrichtigungen via APNs; b) Google LLC (USA) – Vertrieb über Google Play Store, Zahlungsabwicklung, Push-Benachrichtigungen via FCM; c) RevenueCat, Inc. (USA) – serverseitige Verifizierung des Abonnement-Status; d) seven communications GmbH & Co. KG (Deutschland) – SMS-Versand für Bestätigungsanfragen-, Alarm- und Entwarnungs-SMS sowie OTP-Codes; e) Hetzner Online GmbH (Deutschland) – Server-Hosting der Backend-Infrastruktur; f) Mobilfunkanbieter und Internet-Provider des Nutzers – Übertragung der Daten zwischen Endgerät und Server.
(3) Funktionale Abhängigkeiten. Die Funktionsfähigkeit des Dienstes hängt von der Verfügbarkeit und ordnungsgemässen Funktion der eingesetzten Drittanbieter ab. Bei Ausfällen, Störungen, Wartungsarbeiten oder Sicherheitsvorfällen bei Drittanbietern können einzelne oder sämtliche Funktionen des Dienstes vorübergehend eingeschränkt oder nicht verfügbar sein. § 10 (Verfügbarkeit) sowie § 11 (Haftung) gelten ergänzend.
(4) Datenübermittlungen an Drittanbieter. Im Rahmen der Nutzung des Dienstes werden personenbezogene Daten an die in Absatz 2 genannten Drittanbieter übermittelt, soweit dies für die jeweilige Leistungserbringung erforderlich ist. Details zu Art, Umfang und Zweck der Datenübermittlung sowie zu den getroffenen Schutzmassnahmen (insbesondere bei Übermittlungen in Drittländer wie die USA) finden sich in der Datenschutzerklärung.
(5) Wechsel und Hinzunahme von Drittanbietern. FrontByte ist berechtigt, eingesetzte Drittanbieter durch gleichwertige oder bessere Anbieter zu ersetzen oder zusätzliche Drittanbieter einzubinden, sofern dies für den Betrieb, die Sicherheit oder die Weiterentwicklung des Dienstes erforderlich oder zweckmässig ist. Wesentliche Änderungen, insbesondere hinsichtlich der Datenschutzrelevanz, werden in der Datenschutzerklärung aktualisiert; bei wesentlichen Auswirkungen auf den Nutzer wird dieser zusätzlich rechtzeitig in geeigneter Form (z. B. per E-Mail oder In-App-Mitteilung) informiert.
(6) Eigene Vertragsverhältnisse mit Drittanbietern. Soweit der Nutzer eigenständige Vertragsverhältnisse mit Drittanbietern eingeht – insbesondere mit Apple oder Google über die App-Store-Konten, mit dem Mobilfunkanbieter über SMS- und Datenübertragung oder mit dem Hersteller des Endgeräts – bestehen diese unabhängig vom Vertrag mit FrontByte. FrontByte ist nicht Vertragspartei dieser Verhältnisse und übernimmt keine Verantwortung für daraus resultierende Kosten, Leistungen oder Streitigkeiten.
(7) Keine Haftung für Drittanbieter. FrontByte übernimmt keine Haftung für Handlungen, Unterlassungen, Ausfälle oder Pflichtverletzungen von Drittanbietern, soweit diese nicht Erfüllungsgehilfen von FrontByte im Sinne von § 11 Absatz 2 sind. Die Haftungsregelungen gemäss § 11 gelten ergänzend.
§ 16 Änderungen der Nutzungsbedingungen
(1) Änderungsvorbehalt. FrontByte behält sich vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, insbesondere um sie an geänderte gesetzliche Anforderungen, technische Weiterentwicklungen des Dienstes, neue Funktionen, geänderte Drittanbieter-Beziehungen oder veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen anzupassen.
(2) Form und Frist der Ankündigung. Beabsichtigte Änderungen werden dem Nutzer mindestens dreissig (30) Tage vor ihrem Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Die Mitteilung erfolgt nach Wahl von FrontByte per E-Mail an die im Account hinterlegte Adresse, per Push-Benachrichtigung, per In-App-Hinweis oder durch eine gleichwertige Form. In der Mitteilung wird auf die geplanten Änderungen, das Datum des Inkrafttretens sowie auf das Widerspruchsrecht des Nutzers gemäss Absatz 4 ausdrücklich hingewiesen.
(3) Zustimmungsfiktion. Widerspricht der Nutzer den angekündigten Änderungen nicht innerhalb der Frist gemäss Absatz 2, gelten die geänderten AGB als angenommen. Die Zustimmungsfiktion gilt nur, wenn FrontByte den Nutzer in der Änderungsmitteilung ausdrücklich auf diese Folge sowie auf das Widerspruchsrecht und dessen Frist hingewiesen hat.
(4) Widerspruchsrecht des Nutzers. Der Nutzer hat das Recht, den angekündigten Änderungen innerhalb der Frist gemäss Absatz 2 zu widersprechen. Der Widerspruch kann formfrei in Textform erklärt werden, insbesondere per E-Mail an legal@safeping.net. Im Fall eines fristgerechten Widerspruchs wird das Vertragsverhältnis zu den bisherigen Bedingungen bis zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode fortgeführt; FrontByte ist sodann berechtigt, das Vertragsverhältnis zum Ende dieser Abrechnungsperiode ordentlich zu kündigen, sofern die Fortführung zu den bisherigen Bedingungen FrontByte nicht zumutbar ist.
(5) Geringfügige Änderungen. Geringfügige Änderungen, die für den Nutzer nicht von wesentlichem Nachteil sind – insbesondere redaktionelle Anpassungen, Korrektur von Schreibfehlern, Aktualisierung von Drittanbieter-Listen oder Anpassungen aufgrund zwingender gesetzlicher Vorgaben –, können ohne vorherige Ankündigung mit Wirkung für die Zukunft vorgenommen werden. Diese Änderungen werden in der jeweils aktuellen Fassung der AGB unter safeping.net/de/terms veröffentlicht.
(6) Zugriff auf frühere Fassungen. Der Nutzer kann jederzeit die jeweils aktuelle Fassung dieser AGB unter safeping.net/de/terms abrufen. Frühere Fassungen werden auf Anfrage beim FrontByte-Support unter support@safeping.net zur Verfügung gestellt.
(7) Wesentliche Änderungen. Bei Änderungen, die wesentliche Bestimmungen dieser AGB betreffen – insbesondere Änderungen der Hauptleistungspflichten, der Preisstruktur (vgl. § 7 Absatz 9), der Haftungsregelungen (§ 11) oder der Datenverarbeitung (§ 13) –, kann FrontByte zusätzlich eine ausdrückliche Zustimmung des Nutzers einholen, insbesondere durch einen Bestätigungs-Dialog beim nächsten App-Start. Ohne diese Zustimmung kann der Zugriff auf die geänderten Funktionen oder das Vertragsverhältnis insgesamt nicht fortgesetzt werden.
§ 17 Schlussbestimmungen
(1) Anwendbares Recht. Auf diese AGB sowie auf das gesamte Vertragsverhältnis zwischen FrontByte und dem Nutzer findet ausschliesslich Schweizer Recht Anwendung, unter Ausschluss des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf (CISG) sowie unter Ausschluss kollisionsrechtlicher Verweisungsnormen. Zwingende verbraucherschützende Bestimmungen des Wohnsitzlands des Nutzers innerhalb der Europäischen Union bleiben unberührt.
(2) Gerichtsstand. Ausschliesslicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB ist Rorschach (Kanton St. Gallen, Schweiz). FrontByte ist zudem berechtigt, den Nutzer an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen. Zwingende gesetzliche Gerichtsstände, insbesondere für Verbraucher in der Europäischen Union, bleiben unberührt.
(3) EU-Streitbeilegung (Online Dispute Resolution). Die Europäische Kommission stellt unter https://ec.europa.eu/consumers/odr eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) bereit. FrontByte ist weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
(4) Schriftform und Textform. Mitteilungen, Erklärungen und Willensäusserungen im Rahmen dieses Vertragsverhältnisses bedürfen, soweit in diesen AGB nichts anderes bestimmt ist, der Textform (z. B. E-Mail, In-App-Mitteilung). Eine eigenhändig unterzeichnete Erklärung ist nicht erforderlich, soweit nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen.
(5) Salvatorische Klausel. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, undurchführbar oder nichtig sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt diejenige wirksame und durchführbare Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Gleiches gilt für etwaige Lücken dieser AGB.
(6) Übertragung des Vertrags. FrontByte ist berechtigt, ihre Rechte und Pflichten aus diesem Vertragsverhältnis ganz oder teilweise auf einen Dritten zu übertragen, sofern dies zumutbar ist und die schutzwürdigen Interessen des Nutzers gewahrt bleiben. FrontByte wird den Nutzer hierüber rechtzeitig informieren. Der Nutzer ist in einem solchen Fall berechtigt, das Vertragsverhältnis ausserordentlich zu kündigen. Eine Übertragung der Rechte und Pflichten des Nutzers auf einen Dritten bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung von FrontByte.
(7) Aufrechnung und Zurückbehaltung. Der Nutzer ist nur dann zur Aufrechnung oder zur Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts berechtigt, wenn seine Gegenforderung rechtskräftig festgestellt oder von FrontByte unbestritten ist.
(8) Sprache. Verbindlich ist die deutsche Sprachfassung dieser AGB. Übersetzungen in andere Sprachen dienen ausschliesslich der Information. Bei Widersprüchen oder Auslegungszweifeln gilt die deutsche Fassung (vgl. § 1 Absatz 4).
(9) Gesamte Vereinbarung. Diese AGB stellen – zusammen mit der Datenschutzerklärung sowie den jeweils geltenden Bedingungen der eingebundenen Drittanbieter – die gesamte Vereinbarung zwischen dem Nutzer und FrontByte bezüglich des Dienstes dar. Mündliche oder stillschweigende Nebenabreden bestehen nicht.
(10) Inkrafttreten. Diese AGB treten am 1. Mai 2026 in Kraft.
FrontByte GmbH Säntisstrasse 20, 9400 Rorschach, Schweiz UID: CHE-143.381.343
Kontakt:
- legal@safeping.net (rechtliche Anliegen)
- support@safeping.net (allgemeiner Support)
- privacy@safeping.net (Datenschutz)
Stand: 11. Mai 2026